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Generation Stipendium? - Teil 2

  Von den ganzen, teilweise nutzlosen Versicherungen mal abgesehen, habe ich eine weitere düstere Prognose für Stipendienhalter in Erfahrung bringen können:  Später, wenn man als Doktor irgendwann vielleicht mal einen „normalen“ (aber natürlich befristeten) Vertrag ergattert hat, wird ein ehemaliger Stipendiat ganz unten in die Stufe 1 der Entgeltgruppe 13 des TVöD eingestuft; wohin gegen sein promovierter Kollege, der über 3 Jahre eine halbe oder sogar ¾ Stelle während seiner Promotionszeit hatte, gleich in eine höhere Gehaltsklasse eingestuft wird (Entgeltgruppe 13, Stufe 3 = ca. 550€ Brutto-Mehrverdienst pro Monat). Klar, schließlich hat ja ein Stipendiat viel weniger Berufserfahrung als sein glückseliger „Vertragskollege“ ...?!? So eine Ungerechtigkeit macht mich wirklich wütend. 550€ pro Monat weniger - für die gleiche Arbeit!

Früher unterlag ich der Annahme, ein Stipendium zu beziehen sei eine Auszeichnung für gute Leistung, heute würde ich es als eine Art der Diskriminierung und Ausbeutung beschreiben.

Ich habe den Eindruck, dass viele Studenten dieses System der „Ausbeutung“ schon durchschaut haben. Es gibt kaum noch deutsche Bewerber für Stipendien! So zumindest in einem mir bekannten Fall. Es hatten sich ca. 70 Studenten für eine Doktorandenstelle mit  einer Stipendienfinanzierung beworben, davon waren nur 2 Deutsche. Für deutsche Doktoranden lohnt ein Stipendium nicht. Es hat einfach zu viele Nachteile und bietet im Gegenzug keine Anreize – außer Vielleicht die flexible Einteilung der Arbeitszeit? Aber, naja, als Doktorand bzw. Hobbywissenschaftler arbeitet man ohnehin mehr als man „muss“, schließlich macht es ja Spaß!!!

Die ganze Stipendienmisere mag für ausländische Promovenden anders aussehen, aber da kenne ich mich zu wenig aus, als zu dem Thema einen Beitrag zu schreiben.

 

 

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Dorothea Meldau
Diplom-Biologin
Dr. Stefan Meldau
Biologe
Doktorandin seit 2008

Max Planck Institute for Chemical Ecology, Jena
Arbeitsgruppenleiter am MPI für chemische Ökologie und am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig.

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